THEMEN-BEITRAG  

Psychosoziale Belastung / Psychotraumata und die Folgen

verbaler, körperlicher, seelischer und autoaggressiver Gewalt

 

Bei dem Menschen, der eines gewaltsamen Todes stirbt,

bleibt bis zu der Zeit, zu der er sonst gestorben wäre,

das Suchen nach seinem physischen Körper, nach seinem Selbst.

Dieses Suchen kann sich in schlimmen Reaktionen geltend machen. Bei dem, der durch Gewalt getötet wird, ruft dies in gewissen Fällen eine ungeheure Wut hervor gegen die, die seinen Tod verursacht haben. So verwandelt sich bei dem „Hingerichteten“ der Stress in Gegenstress.

 

*Rudolf Steiner  GA 90 A oder 93 A  Berlin, 07. Oktober 1905

Sind es nicht die „vielen kleinen Tode im Alltag“, die hier gerade gemeint sind?  Die, alle Freude am Leben „auffressenden“ Energie-Räuber?

Diese ungeheure Wut, die da anklopft in dem „Sozial-Hingerichteten“ und die den Gegenstress in ihm erzeugt: verbale, körperliche, seelische und autoaggressive Gewalt bis hin zu Suizid. Die Verhaltensauffälligkeiten können erscheinen in krankhaft veranlagten, emotionalen Störungen, wie niederen Energien: Eifersucht, Hass, Aggression, Wut, Neid u.s.w.

Sie können den Gegenstress manifestieren.

Das Umfeld des „Verletzten“ wird oft auf nicht nachvollziehbarer Weise massiv gestört. Die Betroffenen fühlen sich zunehmend verfolgt, leiden unter Angststörungen und depressiven Verstimmungen bis zu Depressionen. Oftmals lassen sich diese komplexen Situationen nur sehr schwer analysieren. Die Zusammenhänge sind nicht wirklich greifbar, da sie sehr subtil und höchst manipulativ ablaufen.

 

Bereits bei Kindern und Jugendlichen sind diese Verhaltensbesonderheiten “ablesbar” und   Hilferufe / Alarmsignale für psychosoziale Unterstützung und Therapie. Meine Hilfe biete ich bei Fragen zu dem Thema  auch telefonisch an.